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Hier bloggt Donna Bella für alle, die das Thema Gesundheit und den eigenen Körper oder die Seele an nicht an Fachleute und Spezialisten abgeben wollen, sondern selber recherchieren, ausprobieren und sich für sich verantwortlich fühlen.

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Veröffentlicht am 21.07.2011 14:29 von Donna Bella

Schöne Versprechen

Haben Sie das schon erlebt? Im Regal ihres Drogerie-Fachmarktes leuchtet Ihnen eine herrlich grün designte Flasche mit einer taubedeckten Aloe Vera entgegen, im Hintergrund ein wunderschöner Bambus…. So ging es mir neulich. Da ich immer ein bisschen trockene Haut habe, sah die Lotion für mich verlockend aus. Die Marke sagt mir nichts, schien ein Newcomer zu sein. Auf jeden Fall mit "Siegel" und mit Bio-Aloe. Super! Als anspruchsvolle Konsumentin war ich bereit das neue Produkt für mich zu testen. Zumal der Preis wirklich in Ordnung war. Zuhause habe ich dann in Ruhe die Inhaltsstoffe angesehen und nachgeschaut, was sich dahinter verbirgt. Die deklarierten chemischen Bezeichnungen, die dann auch noch ins Englische übertragen waren, verstand ich erst einmal nicht und so wurde die Recherche wirklich zeit-aufwändig. Aloe aus Bioanbau stand als letzter auf der übrigens unglaublich langen Liste von Inhaltsstoffen. Davon war offensichtlich am allerwenigsten in der Lotion. Dafür gab es jede Menge Petrolatum, Butylparaben, Amine und Nitromoschusverbindungen. „Petrolatum… “, las ich in den Fachtexten, „wird aus Rückständen der Erdöldestillation gewonnen und besteht aus festem Paraffin emulgiert in flüssigen Kohlenwasserstoffen … Es ist vom Körper nicht abbaubar, legt sich wie ein Film auf die Haut und behindert die natürlichen Hautregulationen. … Butylparaben dient der Konservierung, kann Allergien auslösen und gilt als krebsverdächtig. … Amine sind zugeführte Farbstoffe - die so toll nach Ringelblumen oder gesunden Karotten aussehen - sich aber als krebserregend erwiesen haben und durch Speichel oder Schweiß gelöst, in den Körper gelangen. … Nitromoschusverbindungen wird als synthetischer Duftstoff eingesetzt und reichern sich in Fettgewebe und Muttermilch an. Sie können das Erbgut und das Nervensystem schädigen und lösen Allergien aus….“. Heiliger Strohsack – und das Siegel? Bei genauerer Betrachtung stellt sich raus, dass es nur so ähnlich aussieht, wie das bekannte BDIH-Siegel. Greenwashing nennt man das, worauf ich reingefallen bin. Bei dem Preis hätte ich wissen können, dass weder Bienenwachs, noch Öle aus biologischem Anbau oder Rohstoffe aus der Wildsammlung enthalten sein konnten. Mal ganz abgesehen von gentechnisch manipulierten Zutaten oder der Frage ob die Zutaten bei Tieren getestet wurden, die ich nirgendwo erfuhr. Was ich daraus gelernt habe: Geiz ist Geil – und ziemlich krebserregend. Als Faustregel beim Kosmetikkauf empfehle ich: Je geringer die Liste der Zutaten umso besser! Und die Brille aufsetzen!
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Veröffentlicht am 11.07.2011 13:57 von Donna Bella

Sommer-Sonnen

Seit einer Woche sind Ferien und die Stadt entlässt seine Bewohner an ihre Wunschorte. Die Touristen, die dafür in die Stadt pilgern, füllen die entstandenen Lücken an Parkplätzen oder auf den Liegewiesen der Stadt zu unserem Glück nicht. Die besten Eisdielen führen nur Wurmfortsätze, statt der üblichen Riesen-Schlangen … Alles wäre perfekt, wenn nicht auch unser Bäcker immer in dieser besonders entspannten Zeit Urlaub machen würde. Dafür ist das Wetter mit uns Zurückgelassenen. Herrliche Sonne den ganzen Tag, morgens auf dem Fahrrad, mittags auf dem Weg ins Cafe, nachmittags im Garten. Für sonnenliebende Pflanzen und uns eine gute Zeit. Wenn ich im Garten arbeite, vergesse ich immer wieder, dass ich mich im direkten Kampf mit der Natur befinde. Eine passende Rüstung scheint am Ende des Tages ratsam, wenn ich neben allen möglichen Insekten-Stichen, Hautrissen von Dornen und Stacheln oder Brennnesselbläschen auch noch Sonnenbrand auf Schulter und Nacken einstecken musste. (Die andere Seite hat allerdings auch einstecken müssen.) Zum Glück gibt es viele Hausmittel um der geschundenen Haut etwas Gutes zu tun. Gestern forderte der Sonnenbrand sofortige Aufmerksamkeit. Einen feuchten Umschlag aus einem Essig-Wasser-Gemisch lies ich ein halbes Stündchen auf den betroffenen Stellen liegen und der Schmerz war vergangen. Dann erntete ich von meiner Aloe Vera ein Blatt, schnitt es auf und verteilte das enthaltene Blattgelee auf Arme und Nacken. Das kühlt wunderbar und hilft der Heilung aller Risse und Schrammen. Leider kenne ich kein Mittel, was den Bläschen der Brennnessel etwas entgegenzusetzen hat. Das Jucken erinnert mich noch beim abendlichen „Tatort“ an meinen Einsatz für Möhre, Stachelbeere und Phlox. An einem anderen Wochenende bin ich in der Hängematte eingeschlafen und hatte die Wanderung der Sonne nicht bedacht. Ich erwachte mit starken Kopfschmerzen und mir war ziemlich übel. Ein Sonnenstich, wie mir schnell bewusst wurde. BELLADONNA C200 war hier das passende homöopathische Mittel. Zwei mal zwei Kügelchen im Abstand von 2-3 Stunden genommen und viel Wasser haben mich bis zum Abend wieder ins Lot gebracht. Eine angenehme Dosis Sonne Wünscht Donna Bella
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Veröffentlicht am 22.06.2011 15:55 von Donna Bella

Johannes-Kraut und Andreas Kreuz

Der Juni ist ganz nach dem Geschmack des feierfreudigen Zeitgenossen. Nachdem nun Himmelfahrt und Pfingsten in vielerlei Form zelebriert wurden, stand der Sommeranfang ganz im Zeichen städtischer Musikkultur. Auch wir nutzten das bunte Treiben zum Fête de la Musique um mal wieder "vordieTür" zu kommen. Mit ein paar Freunden vertraten wir uns die Beine im nahe gelegenen Park, um dort verschiedenen Bands zu lauschen. Irgendwann kamen wir dann auch in rhythmische Bewegung, bis unser Freund Andreas mit einer Mittänzerin zusammenstieß und auf den Hintern fiel. Was für uns ziemlich lustig aussah, schien äußerst schmerzhafte Kreuzschmerzen hervorgerufen zu haben. Offensichtlich auf das Steißbein geprallt, litt er sichtbar. Vor Jahren passierte mir etwas Ähnliches und ich erinnerte mich, dass damals Hypericum geholfen hat. Hypericum perforatum, die botanische Bezeichnung für das Johannes- oder Johanniskraut, auch Hartheu genannt, Bockskraut, Teufelsfluchtkraut oder Kreuzkraut - blüht gerade. Um Johanni - dem 24. Juni – wird es gepflückt um es zum Beispiel zu Tee zu verarbeiten. Die Blütenknospen, die beim Zerdrücken einen roten Saft absondern, ergeben ein heilendes Öl. Schon seit dem Altertum gilt Johanneskraut als besonderes Heilmittel. Das „Zauberkraut“, das auf Wiesen, an Wegen und Flussufern wächst, wurde seit Paracelsus als besonderes Heilmittel bei Nervenschwäche, Hysterie, Nachtwandel und krampfhafte Leiden empfohlen. Das Johanneskraut-Öl wird in ländlichen Gegenden bei Verbrühungen und Brandwunden aller Art mit sicherem Erfolg verwendet. Homöopathisch ist es für Verletzungen der Nerven, beim Schlag auf Fingerspitzen, wenn schwere Gegenstände einem auf die Zehen fallen und bei Verletzungen des Steißes. Also versuchten wir Hypericum C200 und nach der zweiten Gabe ging es ihm schon bedeutend besser. Allerdings war die Freude getrübt und wir bereit, die städtisch verordnete Nachtruhe zu befolgen. Den Johannistag sollte man feiern. An einem Jaohannesfeuer sitzen, erschöpft von der Ernte der Johanniskrautvorräte fürs nächste Jahr … , Andreas könnte sein Kreuz zeigen … Schöne Abende und weiße Nächte wünscht Donna Bella
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Veröffentlicht am 31.05.2011 11:35 von Donna Bella

Donnerstag ist Himmelfahrt.

Dieser arbeitsfreie Tag ist bei uns dem Großfamilien-Ausflug vorbehalten. Die Route will dabei jedes Jahr wohl bedacht sein. In den Wäldern um Berlin ist Mann an diesem Tag auf Herren-Partie. Diese Vatertags-Touren, die - wie Wiki Pedia zu berichten weiß, schon seit dem 19.Jahrhundert üblich sind, machen den Beteiligten deutlich mehr Freude als uns. Traditionell schaukelt man sich auf fliedergeschmückten Pferdewagen von Gasthaus zu Gasthaus, um dort und unterwegs jede Menge Alkohol zu tanken. Wenn auch die Herrentags-Idee als kreativer Versuch des trinkfreudigen deutschen Mannes nach feierlicher Rahmensetzung gelten kann, so stammt doch die Idee, die Väter zu ehren, aus den USA. Schon 1926 von dem amerikanischen Präsidenten Coolidge als Pendant zum Muttertag empfohlen, wurde er offizieller Feiertag unter Präsident Nixon. Gefeiert wird seit dem am dritten Sonntag im Juni. Diesen Tag haben verschiedene Länder der Welt wie die Niederlande, Slowakei, Venezuela oder Südafrika so übernommen. Im katholischen Spanien begeht man den „El Día del Padre“ am 19.März, dem Josephstag. Skandinavien wiederum feiert ihre Väter am 2. Sonntag im November. In Anbetracht des Wetters im Spätherbst gibt es dann auch nicht viel anderes zu tun, um auf die Vaterschaft anzustoßen. Nur in Deutschland führt die Überschneidung zweier Feierlichkeiten zu spürbaren Interessenskonflikten, wenn es beide Gruppen „ins Jrüne“ zieht. Im Geiste preußischer Toleranz werden wir auch in diesem Jahr die gastliche Orte weiträumig umfahren. Das selbst organisiertes Picknick ist hier immer erholsamer als eine Einkehr. So vermeiden wir, unabsichtlich in eine Kollision zu geraten. Denn, wie W.P uns mitteilt: „Aufgrund des erhöhten Alkoholkonsums und den häufig durchgeführten Massenveranstaltungen ....gibt es, wenn man die Statistik betrachtet, am Vatertag erheblich mehr Schlägereien als an gewöhnlichen anderen Tagen. …“ So empfehle ich für den Notfall mindestens zwei hömöopathische Mittel einzustecken. LEDUM hilft bei einem Schlag aufs Auge. ARNICA verhindert die Bildung eines Veilchens. Einen entspannten Tag im Grünen.
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Veröffentlicht am 20.05.2011 14:49 von Donna Bella

Frank und Mückenfrei - warum es sich lohnt, in der Stadt zu bleiben

Meine Freundin Geli will aufs Land. Sie sagt, sie müsse. Familiäre Verpflichtungen. Seit diese sich andeuten, schwärmt sie davon, Haustiere zu halten, Kohlrabi vom Beet in die Gemüsepfanne zu schnitzeln und die eigene Wiese zu sensen. Warum Menschen seit Jahrhunderten in die Stadt wollen, ist komplett nachvollziehbar. Da ging es immer um Freiheit. Frei von Leibeigenschaft, Armut, der Kehrwoche, Elterlicher Besatzung oder dem Mief, der die kleinstädtische oder gar dörfliche Jugend geprägt hat. Was vormals heiß ersehnt, wird irgendwann zur Selbstverständlichkeit. Mit zunehmendem Alter und wachsender Vergesslichkeit werden in meinem Umfeld immer wieder Menschen Opfer eigener Flausen. Ihre Sehnsucht nach Ruhe und Natur bekommen sie dann nicht mehr mit regelmäßigen Wochenendausflügen ins Grüne in den Griff. Freiheit ade, wenn in der Ferne Frösche quaken oder Nachtigallen schlagen. Nur denen sei hier noch mal gesagt: es ist nicht alles Gold was Natur heißt. Natur ist nicht nur unsentimental, Natur ist unhöflich bis zur Schmerzgrenze. Nehmen wir nur mal das ganze Insektenvolk. Nehmen wir die Stech-Mücke. Unser Ausflug aufs Land letzte Woche zwingt mich noch mal darauf hinzuweisen – vielleicht ein letztes Argument gegen das Land. Am Abend dieses spannenden Tages waren die Leiber meiner Lieben –fast hätte ich gesagt entstellt, aber das ist übertrieben – aber gezeichnet trifft es durchaus. Gezeichnet und zwar scharf - mit Hunderten dieser unangenehm juckenden Beulen. Das Ergebnis dieses Abenteuers hat uns eine ganze Woche beschäftigt. Und wir kamen eigentlich auch zu nichts anderem. Na wenn das die ländliche Ruhe sein soll. Pfhhh. Den ganzen Abend Mückenstiche jucken. ….. Aber wenn es dann sein muss: Bei akuten Stichen hilft LEDUM C200, es vermindert das Jucken. Vorbeugend ist STAPHISAGRIA D3 das richtige Mittel. Ein paar Tage lang 5 Kügelchen oder Tropfen täglich genommen und die Mücken lassen einen in Ruhe. Stich-Freiheit für diesen Sommer Wünscht Donna Bella
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Veröffentlicht am 12.05.2011 11:38 von Donna Bella

Wald-meisterlich genossen

Die Wochenenden des Wonnemonats werden bei uns von dem einen oder anderer Fahrradausflug belegt. Wir bilden uns ein, dass es draußen vor den Toren unserer großen Stadt entspannter ist als Pfingsten oder Himmelfahrt, wo alle anderen nach draußen strömen. Alleine sind wir auch an diesen Tagen nicht in den Wäldern. Aber als Städter sind wir das nicht nur gewohnt, wahrscheinlich wäre es uns geradezu unheimlich nicht in Schlangen vorm Eisstand zu warten oder den Biergarten nur mit uns selbst zu füllen. Allerdings gibt es auch gefühlt weite Landstriche nur für uns und unsere Entdeckungen. Letzten Samstag fanden wir beispielsweise eine große Stelle mit Waldmeister und entschlossen uns, diese Kindheitserinnerung am Abend in Alkohol zu versenken. Eine Waldmeisterbowle sollte diesen herrlichen Tag mit uns abrunden. Wir nahmen, was noch nicht blühte und als wir nach Stunden zu Hause ankamen, hatte sich der Duft - wie ich einen Tag später las durch das Verwelken - wahrhaft meisterlich entwickelt. Also nur noch den Wein darüber gegossen und schon mal mit Sekt auf den sommerlichen Ausflug angestoßen. Nach 2 Stunden kosteten wir unseren Frühlingsklassiker und wurden zunehmend begeistert. ... Die Begeisterung war allerdings am nächsten Morgen nicht nur entwichen, sondern komplett verdrängt von hämmernden Kopfschmerzen. Das konnte nun eine Reihe von Ursachen haben. Ich habe dann trotzdem mal zum Thema Waldmeisterbowle recherchiert. Und siehe da: Viele Rezept-Autoren warnen vor zuviel Waldmeister. Für 1 Liter Flüssigkeit sind 5 Stängel ausreichend. Außerdem scheint sich ein "Kopfüberreinhängen" als notwendig bewährt zu haben. Denn Waldmeister enthält Cumarin, der in kleinen Dosen beschwingt und Kopfschmerzen vertreibt, in großen sie aber verursacht. Für das nächste Mal wissen wir Bescheid. Beim Waldmeister wie beim Genuss der Bowle - es ist eine Frage des Maßes. Auf diesen schönen Frühling!
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Veröffentlicht am 03.05.2011 15:14 von Donna Bella

90 Jahre und ausgesprochen beliebt - für jedes Alter

In diesem Jahr wird das Unternehmen Weleda 90 Jahre alt. Seit 1921 suchen Gründer und Betreiber der inzwischen wohl bekanntesten anthroposophischen Arzneimittel- und Naturkosmetikmarke nach den Quellen von Gesundheit und Schönheit des Menschen. Das Ergebnis dieser Suche scheint von vielen Menschen honoriert zu werden. Heute zählt die Marke mit dem Schlangensymbol in der Knospe (ein Entwurf des Gründers Rudolf Steiner, das einen stilisierten Äskulapstab als Sinnbild von Heil- und Verjüngungskunst umgeben von einer gebenden und nehmenden Geste) und dem typischen Weleda Schriftzug zu den beliebtesten Heilmittel und Naturkosmetikherstellern der Welt. Nicht nur an den Champs-Elyssèe oder in New York, auch in Tokio und Hiroshima betreiben die - noch in einigen Kreisen als „Strickpullover-Träger mit Prinz-Eisenherz-Frisuren“ -Verschrienen Spas. Offensichtlich konnte das etwas hausbackene Image lange abgeworfen werden. So sind inzwischen auch die Kunden – oder besser die Kundinnen, die sich weder mit dem anthroposophischen Weltbild beschäftigt haben noch dieses teilen, überzeugt von den Produkten. Sie alle haben die Erfahrung von nebenwirkungsfreien, sanften Arzneien, die die eigenen Heilkräfte unterstützen. Bei ÖKOTEST schnitt Weleda 2008 als beste Kosmetikmarke ab. Auch solche Wettbewerbe stärken das Vertrauen in den Produzenten. Einige der überaus beliebten Produkte sind so alt wie das Unternehmen. Sie waren sozusagen von Anfang an dabei. Sowohl die Weleda-Rasiercreme auf Ziegenmilchbasis, das Birken-Elexier, das Arnica-Massageöl oder die Rathania-Zahncreme sind Bestseller seit den 20erJahren des letzten Jahrhunderts. Auch diese guten alten Dinge sind es, die unsere schnelllebige Zeit erträglich machen. Herzlichen Glückwunsch von hier und noch viele, viele Jahre an unserer Seite.
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Veröffentlicht am 20.04.2011 15:58 von Donna Bella

Zweifelhafte Diagnose oder zauberhafte Heilmittel

Bei dem herrlichen Wetter, das uns seit Tagen verfolgt, kommen so allerlei Bedürfnisse hoch. Vor allem bei Männern. Bei denen meines Umfeldes ist das der Zeitpunkt des Jahres, an dem die Turnschuhe wieder aus dem Schrank gekramt, längere Telefonate mit wechselnden Partnern geführt und am frühen Abend dynamisch zum Aufbruch geblasen wird. Am Fußballplatz treffen sich die sogenannten "alte Herren" um ein wenig zu Kicken und anschließend bei einem Bier die Bewegungen in den drei Ligen fachlich zu beurteilen. Bis zum Herbst wird man das jetzt regelmäßig machen. Am Freitag war der Anpfiff für diese Saison. Sei es auf Grund von wintermüden Muskeln und Gelenken, sei es wegen des Frühlingsübermuts, unser Freund Steve stürzte und mit seinem furchtbar schmerzenden und leicht geschwollenen Knöchel wollte er den zweiten Programmteil nicht mehr miterleben. Sich nach Hause geschleppt bat er meine Freundin Geli um Schmerztabletten, Verbandsmaterial und moralische Unterstützung, was er bekam, waren unterstützende 2 Gaben ARNICA C 200 und Kühlmittel. Dass das alles sein könnte, was er braucht, schien ihm absolut unglaubwürdig. Am nächsten Tag besuchte er die Rettungsstelle unweit seiner Wohnung, um sich von einem erfahrenen Arzt eine ordentliche Diagnose samt Medizin ausstellen zu lassen. Die Diagnose lautete auf "Bänder angerissen", was Steve ein wenig stolz und sehr zufrieden machte. War das doch mal eine anständige Verletzung. Tägliche Gaben von RHUS TOXICODENDRON C 200 haben sein Bein allerdings inzwischen schmerzfrei gemacht, sodass er nun doch ein wenig an den fachlichen Kompetenzen des Arztes zweifelt. Oder kann es sein ... nur ein paar Kügelchen, in denen nicht mal was drin sein soll??? Was war das? Auf jeden Fall auch eine Geschichte für den nächsten Fußballabend.
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Veröffentlicht am 12.04.2011 15:14 von Donna Bella

Arnica ein großes Notfallmittel

Dass eine Gabe Arnica bei jeder Art kleinem Unfall hilfreich ist, hat sich in unserem kinderreichen Stadtteil herumgesprochen. Die Kügelchen gehören zur Nachmittagsausstattung der Eltern um mich herum wie Wasserflasche und Essensbox. Wie mächtig dieses Mittel ist, habe ich in dieser Woche erneut gelernt. Mein großes Patenkind - ein Goldstück von 13 Jahren - besucht seit ein paar Wochen eine Kung Fu – Schule. Damit und mit dem, was er an Tritten, Griffen, Würfen zeigt, beeindruckt er uns ziemlich, galt er doch als keine große Sportskanone. Auch sein Bruder, der eine ebensolche ist, zeigt sich ausgesprochen begeistert von dem, was sein Kleiner ihm beibringt. Neulich gab es bei dieser brüderlichen Trainingseinheit einen Unfall und Alfons fiel auf seinen Fuß, es gab einen Krach und danach furchtbare Schmerzen. Als wir zum Unfallort kamen, war der Gestürzte ganz bleich, zitterte regelrecht und war dem Weinen sehr nahe. Eine erste Gabe Arnica C200 brachte noch nicht den Erfolg, erst nach der zweiten – eine viertel Stunde später - ging eine sichtbare Entspannung durch seinen Körper und er konnte ich Ruhe beschreiben, was passiert war. Tatsächlich stellte der Arzt auf der Unfallstation fest, dass drei Zehen gebrochen waren, aber das war damit ein Fall für den Gips und das Mittel Symphytum. Ein anderer Sturz lehrte uns einmal mehr, dass bei schwereren Unfällen eine Gabe dieses Schockmittels nicht ausreicht. Die Oma eines Freundes spielte mit den Kindern „Verstecke“, stolperte dabei und fiel auf Hand und Gesicht. Dies war ein großer Schreck für alle, eine erste Gabe Arnica schien zumindest den Schock zu heilen. Am nächsten Morgen allerdings brach sie dann in der Wohnung zusammen und alles deutete nach einem gründlichen Check in der Rettungsstelle darauf hin, dass dies im Zusammenhang mit dem Schock vom Vortag stand. Eine zweite und möglicherweise dritte Gabe hätte diesen Zusammenbruch erspart. Für das nächste Mal wissen wir Bescheid.
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Veröffentlicht am 01.04.2011 13:34 von Donna Bella

Vorsicht Sonne oder Essig an Sonnenbrand

Wir hatte fast die Hoffnung aufgegeben aber jetzt ist ist sie da - die Frühlingssonne. Natürlich haben wir über den Winter vergessen, dass die erste Sonne im Jahr eine starke Wirkung hat. Und da wir für die Sonnen-Saison auch noch gar nicht aus-gerüstet sind, hat es uns alle erwischt. Ein Nachmittag in der Sonne hat ausgereicht, damit wir wieder Respektvoll Cremen. Wie jedes Jahr entschied ich mich für eine Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor 8. Sie beweist meine Aufgeklärtheit zum Thema Hautkrebs, steht aber dem Wunsch nach restloser Beseitigung der Winterblässe auch nicht völlig entgegen. Natürlich war das, bei 3 Stunden Spielplatz-und Cafeaufenthalt und anschleißend 2 Stunden Gartenarbeit in der Sonne zu wenig und so ist meine Haut noch immer ein bisschen gerötet und gespannt. Noch schlimmer hat es Elise, die Freundin meines Sohnes aus dem hohen Norden Schwedens, erwischte. Ihre „hellblonde“ Haut erinnerte am Abend an das Hummersüppchen des Weihnachtsmenüs. Auch wenn sie tapfer lächelnd beteuerte, dass es schon ginge, überredete ich sie zu einer Essigpackung. Dazu wird milder Essig z.B. Apfelessig mit 3 Teilen Wasser verdünnt und dies als Kompresse auf die verbrannten Stellen aufgelegt, - solange bis der Schmerz nachgelassen hat. Sehr zu empfehlen bei Verbrennungen jeder Art - genauso wie eine Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor LSF 20. Sonnige Tage wünscht Donna Bella
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